Smoke Art

Smoke Art

Smoke Art ist faszinierend und ohne großen Aufwand möglich. Während der Aufnahme ist jedoch darauf zu achten, dass kein Fenster oder keine Tür geöffnet sind, jedenfalls dann nicht, wenn es draußen windig ist. Der Rauch soll sich ohne fremde Einwirkung entfalten können. Ich persönlich bevorzuge Rauchbilder vor einem schwarzen Hintergrund. Um den Rauch gut sichtbar zu machen, sollte das Licht von der Seite kommen. Wichtig ist auf jeden Fall, dass der Hintergrund nicht angeleuchtet wird. Ich bin kein Raucher, und Räucherstäbchen sind auch nichts für mich. Tatsächlich habe ich die besten Erfahrungen mit Taschentüchern oder Küchenrollenpapier gemacht. Papier zwischen den Händen zu einer Rolle drehen, anzünden, kurz brennen lassen und dann auspusten. Die Glut arbeitet sich langsam voran, sodass genug Zeit für viele Aufnahmen bleibt. Wenn der Rauch anfängt ruhiger zu werden, bieten sich kurze Handbewegungen am besten an, um für interessant Muster zu sorgen. Starke Fecherbewegungen mit der anderen Hand führen zu keinem guten Ergebnis, lieber einfach „abbrennen“ lassen. Der Fokus sollte vorher mit Hilfe eines Gegenstands auf der Rauchebene gesetzt werden. Anschließend den Autofokus deaktivieren. Die Kamera nun mit Fernauslöser bedienen. Ich empfehle ein Macroobjektiv mit mindestens 105mm und Farbfolien für den Blitz. Blendenöffnung sollte so klein wie möglich sein, also >8.

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